Rückprallwand Ansicht vorne

Rückprallwand Ansicht vorne

Ein Rebounder, auch Rückprallwand genannt, könnt Ihr euch am besten wie ein umgedrehtes Trampolin vorstellen. Das Netz im Inneren ist sehr stark gespannt, sodass die Bälle sehr gut zum Spieler oder Torwart zurückspringen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es die Rebounder schon vor 15 bis 20 Jahren gab. Hätte ich nämlich damals bereits die Geräte gekannt, hätte ich mir bestimmt einen gewünscht. Ich habe stattdessen eine old school Rückprallwand benutzt. Und zwar die Hauswand meines Elternhauses. Das war leider nicht so komfortabel und auf dem Pflaster sind so manche Bälle kaputt gegangen. Deshalb habe ich die meiste Zeit bei uns im Garten Fußball gespielt. Meine Gegner waren dann die Apfelbäume und das Schaukelgerüst. Das hat zwar meistens sehr viel Spaß gemacht, wurde aber mit der Zeit ein wenig eintönig. Da wäre eine Rückprallwand der perfekte Begleiter gewesen. Denn damit können viele Übungen auch alleine ausgeführt werden.

  • Passen
  • Schießen
  • Kopfball
  • Annahmen

Natürlich könnt Ihr auch viele weitere Übungen mit dem Gerät durchführen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem Rebounder könnt Ihr die Übungen so oft Ihr möchtet wiederholen und kommt so der Perfektion immer näher.

Perfektion durch Wiederholung

Auch Torhüter können mit einer Rückprallwand ihre Reflexe verbessern. Dabei sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Netz gut gespannt werden kann, damit die Bälle die nötige Geschwindigkeit haben.

Die Rückprallwand ist neben Fußball auch für viele andere Ballsportarten geeignet.

  • Handball
  • Wasserball
  • Volleyball
  • Basketball

Worauf beim Kauf einer Rückprallwand achten

Rückprallwand Seitenansicht

Rückprallwand Seitenansicht

Der Winkel der Rückprallwand sollte verstellbar sein. Dadurch könnt Ihr mit unterschiedlichen Abprallwinkeln trainieren und es kommt keine Langeweile auf.

Wenn Ihr den Rebounder an unterschiedlichen Orten einsetzen möchtet, sollte dieser gut zu transportieren sein. Oder zumindest leicht auf- und abbaubar sein.

Es sollte eine Möglichkeit zur Befestigung geben. Ansonsten verschiebt sich das Gerät bei harten Schüssen sehr schnell.

Nachteile
Auf festen Boden schwer zu verankern. Damit eignet sich eine Rückprallwand nur bedingt für Kunstrasen, Hallenboden oder das heimische Wohnzimmer.

Fazit

Ein Rebounder eignet sich sehr gut für das Einzeltraining und fördert vor allem die Technik und Ballbeherrschung. Zudem kann ein Torwart alleine seine Reflexe trainieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit der Rückprallwand mehrere Sportarten trainiert werden können. Wenn Ihr mehrere Kinder habt, die unterschiedliche Ballsportarten ausüben (Handball, Volleyball, Fußball), können alle mit dem Rebounder trainieren. Also das perfekte gemeinsame Weihnachtsgeschenk.

Torwarttraining mit einer Rückprallwand

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